Freitag, 15. Oktober 2021

Wichtige Mitteilung an die Mitglieder des ELKK

 


 

 

 

 

 

Liebe Mitglieder,

sollten wir uns bei der Generalversammlung nicht sehen, sicherheitshalber schon an dieser Stelle der Hinweis:

Am Samstag Vormittag lädt uns Museumsleiterin Sabine Krenn zu einer Sonderführung ins neugestaltete Kapfenberger Stadtmuseum.

Treffpunkt: 16.10.2021 / 10:00 Uhr / KUlturZentrum

 

Aber ich hoffe natürlich, wir sehen uns schon bei der JHV im Sporthotel Grabner (15.10.2021 / 18:30 Uhr) und am Wochenende bei den Lesungen im KUZ.

 

Herzliche Grüße,

Sepp Graßmugg

 

Europa-Literaturkreis Kapfenberg

Mürzgasse 3 – KulturZentrum

A – 8605 KAPFENBERG

+43 664 4238514

josef.grassmugg@aon.at

www.europa-literaturkreis.net

ELKK - Veranstaltungshinweise für November 2021

 

 

 

 

 

 

Offener Leseabend

 Mitglieder des Europa-Literaturkreises Kapfenberg lesen neue Texte. Anschließend besteht die Möglichkeit, in lockerer Atmosphäre darüber zu diskutieren.

Auch die Besucherinnen und Besucher dieser Veranstaltung sind eingeladen, eigene Texte mitzubringen, zu lesen und gemeinsam zu besprechen.

Termin:           Donnerstag, 04. Nov. 2021

Beginn:           19:00 Uhr

Ort:                 KUlturZentrum, Mürzgasse 3 / 2.Stock

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BIERsommelier trifft LITERATURkreis

 

Biersommelier Tom Winkler von der Kapfenberger Brauerei „Tom & Harry Brewing“ erzählt und beantwortet Fragen zum Thema Bier.

Mitglieder des „Europa-Literaturkreis Kapfenberg“ lesen eigene, für die Ausstellung geschriebene „Bier-Texte“.

Termin:           Donnerstag, 18. Nov. 2021

Beginn:           19:00 Uhr

Ort:                  KUlturZentrum, Mürzgasse 3

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 Edi-Ferstl-Gedenkveranstaltung

 

Vor 90 Jahren wurde Edi Ferstl geboren, vor 10 Jahren ist er gestorben.

Eine Reminiszenz an den Wegbereiter des „Europa-Literaturkreis Kapfenberg“. Von 1995 bis 2003 war er Vorsitzender des Literaturkreises.

An vielen Kulturveranstaltungen in der Fritzmühle in den Bereichen Literatur, Malerei, Musik, Bildhauerei, war Edi Ferstl aktiv beteiligt. Ein Abend voller Erinnerungen.

 

Termin:           Donnerstag, 25. Nov. 2021

Beginn:           17:00 Uhr

Ort:                 Fritzmühle, Pötschachgasse (Nähe Flugplatz)


Samstag, 11. September 2021

ELKK - Veranstaltungshinweise für Oktober 2021

 

 

 

 

 

 

 

Offener Leseabend

 

Mitglieder des Europa-Literaturkreises Kapfenberg lesen neue Texte. Anschließend besteht die Möglichkeit, in lockerer Atmosphäre darüber zu diskutieren.

Auch die Besucherinnen und Besucher dieser Veranstaltung sind eingeladen, eigene Texte mitzubringen, zu lesen und gemeinsam zu besprechen.

 

Termin:           Donnerstag, 07. Okt. 2021

Beginn:           19:00 Uhr

Ort:                 KUlturZentrum, Mürzgasse 3 / 2.Stock

 

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LESEFEST

 

Beschriebene Blätter bereichern den Herbst!

Die Mitglieder des „Europa-Literaturkreis Kapfenberg“ präsentieren ihre zahlreichen aktuellen Bücher. Auch mehrere „neue“ Vereinsmitglieder stellen sich und ihre Werke vor.

Ein Wochenende, voll mit literarischen und kulinarischen Kostproben. Infos dazu gibt es auf www.europa-literaturkreis.net

 

Termin:           Samstag, 16. – Sonntag, 17. Okt. 2021

Ort:                 Spiel!Raum, Friedrich Böhler Straße 9

 

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Literaturcafé

 

Gespräche über literarische Gedenktage, Vorstellung neuer Bücher, u. v. m.

Diesmal besprechen wir u. a. Leben und Werk von John le Carré (90. Geburtstag) und Arthur Schnitzler (90. Todestag).

Natürlich besteht auch für Gäste die Möglichkeit, ihre Lieblingsbücher und Lieblingsautoren vorzustellen.

 

Termin:           Donnerstag, 21. Okt. 2021

Beginn:           19:00 Uhr

Ort:                  KUlturZentrum, Mürzgasse 3 / 2. Stock

 

Donnerstag, 9. September 2021

Dienstag, 31. August 2021

Buchvorstellung "Mutter; Chronik eines Abschieds" von Melitta Breznik

 


Luchterhand ISBN 978-3-630-8750-4 

Melitta Breznik, in Kapfenberg geboren, AHS Matura, Medizinstudium in Graz und Innsbruck, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie, lebt in der Schweiz.

Seit Jahren lässt Breznik immer wieder mit ungewöhnlichen Büchern aufhorchen. Ungewöhnlich, da immer wieder – und nicht nur zwischen den Zeilen – ihr Beruf durchleuchtet. Sie ist eine begnadete Schriftstellerin, welche anscheinend die Doppelbelastung - oder doch besser Doppelbegabung - anscheinend immer wieder bewältigt.

Nun legt sie einen schmalen Band vor – gerade einmal 160 Seiten – um vom Sterben ihrer Mutter zu berichten. In der Flut von Büchern zu diesem Thema, die nicht nur seit Corona über uns hereinbrechen, ist das eine wohltuende Ausnahme. Natürlich, es geht um das Abschiednehmen, das Loslassen, es geht um die alltäglichen Belastungen, welche auf die pflegende, begleitende Tochter hereinbrechen. Es geht auch um die Frage, was kann, darf, soll eine Tochter, die eben zufällig Ärztin ist, der unendlich leidenden Mutter an Erleichterung verschaffen. Ja, es wird ausgesprochen: An eine Verkürzung des Leidens denken? Das nehme ich als Rezensent vorweg, trotz der Möglichkeiten in der Schweiz, in der die Autorin lebt, wird das nicht vorgenommen. Erleichterungen ja, aber selbst die Verabreichung von Schmerzmitteln wird zur Überlegung „Wo beginnt die aktive Sterbehilfe und wo ist sie passiv, beeinflusst doch die kleinste Handlung den Sterbeprozess, jedes Geben oder Weglassen einer Schmerztablette, einer Infusion oder einer Beruhigungstablette.“ (S 129).

Die Autorin verschweigt auch nicht die psychischen und physischen Belastungen, die sich ergeben, die Belastungen durch „gutgemeinte“ Hilfsangebote, das Beharren der Mutter, möglichst lang selbstbestimmt zu bleiben – ohne es als Sturheit zu bezeichnen, das wäre die herkömmliche, ortsübliche Aussage des Außenstehenden. Doch das kommt im Wortschatz von Breznik nicht vor. Sie hat als erfolgreiche und arrivierte Autorin ein anderes Repertoire  zur Verfügung.

Und sie lässt den Leser teilhaben an der Stille, welche die beiden Frauen in den Nächten umfängt, aber auch an den hellen Tagen, wenn die Mutter, erschöpft von den Mühen der Morgentoilette, wieder einschläft und die Tochter ebenso erschöpft die Stille in sich aufnimmt.

Eine Studentin der Uni Wien fragte den Rezensenten anlässlich eines Telefongespräches, wie autobiografisch die Texte von Melitta Breznik seien. Nun, nach einer Rücksprache mit einer der Helferinnen, die auch im Buch erwähnt wurde, ist dieses Abschiednehmen sehr genau und umfassend beschrieben. Es stellt sich jedoch die Frage, warum will das jemand wissen? Jemand, der die Autorin nicht kennt, womöglich nur vom Buch gehört hat? Was bedeutet für einen Leser, eine Leserin noch dazu eine junge aus der nächsten Generation, die Authentizität eines Textes? Ich habe der Anfragenden nur die Antwort gegeben, dass mit großer Wahrscheinlichkeit die meisten Texte der Schriftsteller irgendwo autobiografisch sind, ob sie damit auch schon authentisch sind, ist eine andere Frage. Beim Buch von Melitta Breznik halte ich persönlich die Frage nach dem „Umfang“ der Autobiografie für unanständig. Die Autorin legt hier einen ganz entscheidenden Abschnitt, zeitlich ja nur ganz kurz, vom 17. Oktober bis zum1. Dezember, ihrer Mutter-Tochter Beziehung dar und lässt den Leser Einblick nehmen in den großen Abschied, der in irgendeiner Form uns allen bevorsteht. Der große Abschied, der ein stilles Hinübergleiten sein kann, ein fürchterliches Aufbäumen, ein theatralisches Abtreten, egal, es bleibt ein ganz persönliches, intimes „Fortreisen für immer“ (Seite 158).

Es wäre schön, diesen Text auch von der Autorin persönlich einmal vorgetragen zu bekommen. Immerhin, ihr letzter öffentlicher Besuch in ihrer Heimatstadt liegt auch schon wieder 7 Jahre zurück. Wäre das eine Anregung, liebe Fr. Dr. Breznik?

 

Hans Bäck

ELKK - Veranstaltungshinweise für September 2021

 


 

 

 

 

Offener Leseabend

 

Mitglieder des Europa-Literaturkreises Kapfenberg lesen neue Texte. Anschließend besteht die Möglichkeit, in lockerer Atmosphäre darüber zu diskutieren.

Auch die Besucherinnen und Besucher dieser Veranstaltung sind eingeladen eigene Texte mitzubringen, zu lesen und gemeinsam zu besprechen.

 

Termin:           Donnerstag, 09. Sept. 2021

Beginn:           19:00 Uhr

Ort:                 Kapfenberg, KUlturZentrum, Mürzgasse 3 / 2.Stock

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 Literaturcafé

 

Gespräche über literarische Gedenktage, Vorstellung neuer Bücher, u. v. m.

Diesmal besprechen wir u. a. Leben und Werk von Bertolt Brecht (65. Todestag) und Herman Melville (130. Todestag).

Natürlich besteht auch für Gäste die Möglichkeit, ihre Lieblingsbücher und Lieblingsautoren vorzustellen.

 

Termin:           Donnerstag, 23. Sept. 2021

Beginn:           19:00 Uhr

Ort:                  KUlturZentrum, Mürzgasse 3 / 2. Stock